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Ausländisches PersonenbetreuerIn

Pflegepersonal für betagte Verwandte ist im Regelfall nicht so leicht zu bekommen. Es gibt Agenturen, die Ihnen dabei zur Hand gehen oder Sie kümmern sich selbst darum.

Des Öfteren werden dabei auch ausländische Personen beschäftigt, die ein freies Gewerbe anmelden.

Wer darf als selbständigeR PersonenbetreuerIn tätig sein?

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Staatsangehörigkeit zu einem EU-Mitgliedstaat bzw. Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz oder Vorliegen einer Aufenthaltsberechtigung
  • Keine Vorstrafen
  • Da es sich um ein freies Gewerbe handelt, ist kein Nachweis der Qualifikation erforderlich (für eine Förderung ist allerdings ab
    1. Juli 2008 eine Qualifikation, die mit der Heimhilfe vergleichbar ist, nachzuweisen.)

Steuerliche Behandlung von ausländischen PersonenbetreuerInnen:

Normalerweise sind diese beschränkt steuerpflichtig mit ihrem Einkommen in Österreich. Das hat jedoch den Effekt, dass dem Einkommen ein Betrag von € 8.000,-- hinzuzurechnen ist.

Es wurde hier jedoch eine Möglichkeit geschaffen, diese Hinzurechnung zu vermeiden. Staatangehörige von EU- und EWR-Mitgliedsstaaten, die weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, können zur unbeschränkten Steuerpflicht optieren, wenn 90 % der Einkünfte in Österreich erzielt werden oder die Einkünfte im Ausland nicht mehr als € 10.000,-- betragen (§ 1 Abs. 4 EStG).


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

"Die Steuerberater"
Kenda & Lebersorger
Klagenfurt