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Neues zum Thema „Dienstzeugnis“

Der Oberste Gerichtshof hat zum Thema Dienstzeugnis wie folgt Stellun genommen.

Der Arbeitnehmer hat nur Anspruch auf ein „einfaches“ Dienstzeugnis. Darin ist die Dauer und Art seiner Dienstleistung festzuhalten. In dem Dienstzeugnis sind Werturteile über die Leistung des Arbeitnehmers nicht notwendig.

Das Dienstzeugnis darf dem Arbeitnehmer die weitere Arbeitssuche nicht – auch nicht „zwischen den Zeilen“ – erschweren.

Der Ausdruck „zur vollen Zufriedenheit“ (anstatt: „zur vollsten Zufriedenheit“) ist „nicht zweifelsfrei günstig“ und daher unzulässig. Dies gilt auch für den Fall, in dem der Dienstnehmer gerechtfertigt entlassen wurde.

(OGH 17.12.2008, 9 ObA, 164/08w)


 


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

"Die Steuerberater"
Kenda & Lebersorger
Klagenfurt