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Altersteilzeit "NEU" ab 01.09.2009

Das Altersteilzeitmodell ist wieder attraktiver gestaltet worden


Bei Ärzten mit älteren Angestellten in der Ordination – auch bei angestellten Ehegatten – kann die Inanspruchnahme des Altersteilzeitmodelles interessant sein.

Beim Altersteilzeitgeld handelt es sich um eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung, die an Dienstgeber ausbezahlt wird. Voraussetzung ist der Abschluss einer Altersteilzeitvereinbarung, die entweder im Rahmen einer gleichbleibenden Arbeitszeitreduzierung oder in Form eines Blockzeitmodells erfolgen kann.

Der Vorteil für die betroffenen DienstnehmerInnen liegt darin, dass sie bei einer 40 bis 60 Prozent reduzierten (gesetzlichen oder kollektivvertraglichen) Normalarbeitszeit zusätzlich zur Entlohnung für die tatsächlich geleistete Arbeit bis zur Höchstbeitragsgrundlage einen Lohnausgleich in der Höhe von mindestens 50% des Differenzbetrages zwischen dem vor der Herabsetzung der Normalarbeitszeit gebührenden Entgelt und dem der verringerten Arbeitszeit entsprechenden Entgelt erhalten. Gleichzeitig sind für sie Beiträge zur Sozialversicherung in gleicher Höhe wie vor Übertritt in die Altersteilzeitarbeit abzuführen.

Wird zwischen DienstnehmerIn und Dienstgeber die Ausübung von Altersteilzeitarbeit vereinbart, erhält der Dienstgeber den zusätzlichen Aufwand, der durch den Lohnausgleich bis zur Höchstbeitragsgrundlage anfallenden Bruttolohnkosten und der hierfür abzuführenden Dienstgeberbeiträge zur Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung inklusive IESG-Zuschlag entsteht, zu einem bestimmten Prozentsatz erstattet. Dies geschieht in Höhe von 90% bei gleichbleibenden Reduzierungen und 55% bei Blockzeitvereinbarungen.

Altersteilzeit ist möglich für Männer ab vollendetem 58. Lebensjahr, für Frauen ab dem 53. Lebensjahr


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ