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Warten auf Ärzte-GmbHs

Die Ärztekammer kämpft um das Recht zur Gründung von Ärzte-GmbHs. „Das war bereits essenzieller Bestandteil des Sanierungspaktes, das wir mit dem Hauptverband ausgehandelt haben“, klagen Walter Dorner, Ärztekammerpräsident, und sein Vize und Chef der Tiroler Ärztekammer Artur Wechselberger. Die Ärzte-GmbH werde von Hauptverbandschef Hans Jörg Schelling mit der Kündigung von Kassenverträgen verknüpft, wenn sich Ärzte nicht an die ökonomische Verschreibepraxis von Medikamenten halten. Aber eine leichtere Kündbarkeit von Ärzten und das Recht zur Gründung von Ärzte-GmbHs seien, so die Ärztekammerchefs, „zweierlei Schuhe“.

Die Gründung einer Ordinations-GmbH zwischen mindestens zwei Ärzten ist in Österreich derzeit nicht möglich. Die Gesetzgebung begründet diese Beschränkung mit der fehlenden Berufsbefugnis der GmbH. Ärzte können als Einzelunternehmer ordinieren oder mit Kollegen eine Gruppenpraxis gründen, die aber nur in der Rechtsform einer OG zulässig ist. Die Vorteile der GmbH liegen im steuerlichen Bereich und bei Haftungsregelungen für die Ärzte. Fachleute sehen in der Ärzte-GmbH ein Modell für eine Angebotsverbreiterung in der regionalen Versorgung. Spitalsärzte versprechen sich davon eine Entlastung der am Limit arbeitenden Ambulanzen.

Quelle: Format


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

"Die Steuerberater"
Kenda & Lebersorger
Klagenfurt