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Prophylaxe- Assistentinnen bei Zahnärzten sind Dienstnehmer

In Zahnarztpraxen werden häufig neben den „normalen“ Ordinationshilfen auch Prophylaxe- Assistentinnen tätig. Für Prophylaxe- Assisteninnen ist eine gesonderte, zeit- und kostenaufwändige Zusatzausbildung nötig.

Soweit angestellte Ordinationshilfen neben ihrer angestammten Tätigkeit auch als Prophylaxe- Assistentinnen arbeiten und dafür im Rahmen des Dienstverhältnisses ein Gehalt beziehen, ist dies unproblematisch.

Bei allen anderen Beschäftigungsformen entstehen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Probleme. Die Problematik resultiert aus der Tatsache, dass in Rahmen von Zahnarztpraxen das nichtärztliche Personal aussschliesslich unter Aufsicht des Arztes im Rahmen der Behandlung am Patienten tätig werden darf.

Steuer- und sozialversicherungsrechtlich liegt daher aufgrund dieser umfassenden Weisungsgebundenheit ein Dienstverhältnis vor.

Bei Vorliegen anderer Beschäftigungs- und Entgeltformen wie Freies Dienstverhältnis oder Werkvertrag ist mit Problemen und Nichtanerkennung bei einer Lohnabgaben- und Sozialversicherungsprüfung zu rechnen.

 


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ