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Erinnerung an die Spendenabzugsfähigkeit und deren Nachweis

An dieser Stelle soll nochmals an die 2009 eingeführte Abzugsfähigkeit von Spenden an Vereine die mildtätige Zwecke verfolgen, Entwicklungs- bzw. Katastrophenhilfe betreiben oder für diese Zwecke Geld sammeln, erinnert werden, damit auf jeden Fall der Ansatz in der Steuererklärung nicht vergessen wird.

Privatspenden sind als Sonderaugaben und Unternehmensspenden als Betriebsausgaben absetzbar. Anders als bei Spenden für Forschung und Wissenschaft etc. kann von Spenden für mildtätige Zwecke sowohl betrieblich als auch als privat die 10% Grenze ausgenutzt werden.

Die Höhe der absetzbaren Spenden ist mit 10% des Vorjahresgewinnes bzw. der Vorjahreseinkünfte begrenzt.

Spenden können nur dann steuerwirksam abgesetzt werden, wenn sie an „begünstigte Organisationen“  geleistet werden. Alle begünstigten Spendenempfänger findet man in den vom BMF veröffentlichten Listen. (homepage- http:// http://www.bmf.gv.at/ Rubrik Themen  von A-Z „Absetzbare Spenden“)

Welche Nachweise sind zu erbringen?

Zum Nachweis der Spende ist ein Beleg erforderlich. Der Beleg hat jedenfalls zu enthalten Name der empfangenden Körperschaft, Name und Anschrift des Spenders, Betrag der Spende.

Am Jahresende versenden viele Organisationen Jahresspendenbestätigungen diese enthalten Auflistungen der geleisteten Spenden, oder den Vermerk der Anzahl der Spenden sowie den gezahlten Gesamtbetrag.

Diese Bestätigung sollte mit den Buchhaltungsunterlagen an den Steuerberater übermittelt werden; damit keine Spenden „verloren“ gehen.

 


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ