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Herabsetzung Einkommensteuervorauszahlungen

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und damit auch die Möglichkeit die Einkommensteuervorauszahlungen für das laufende Jahr herabsetzen zu lassen.

Ein Antrag auf Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlung kann nur bis 30. September für das jeweilige Jahr eingebracht werden. Andererseits kann das Finanzamt auch nur bis zu diesem Datum Neuanpassungen durchführen; danach wirkt sich eine Änderung immer erst für das kommende Jahr aus. Der neue Betrag wird zum ersten Mal im nächsten Februar vorgeschrieben.

Eine Herabsetzung macht dann Sinn, wenn die bisherigen Vorschreibungen nicht dem tatsächlichen Ergebnis des Jahres entsprechen. Dies kann zurzeit der Fall sein, wenn vielleicht durch die wirtschaftlich angespannte Situation die Ordination nicht mehr ganz auf dem Umsatzniveau der Vorjahre läuft. Im Kassenbereich erscheint sich dies weniger auszuwirken als im Wahlärztebereich. Die Folge sind geringere Gewinne und dementsprechend sollten auch die laufenden Steuerzahlungen angepasst werden.

Für diesen Herabsetzungsantrag ist es meistens unerlässlich, dass eine Prognoserechnung für das ganze laufende Jahr mit eingereicht wird. Dazu ist es natürlich notwendig, dass dem Steuerberater die laufenden Unterlagen aktuell zur Verfügung gestellt werden. Eine Hochrechnung anhand des ersten Halbjahres sollte ausreichen, ob eine Herabsetzung Sinn macht oder nicht.

Werden diese Überlegungen erst gegen Jahresende angestellt ist es für das laufende Jahr bereits zu spät für eine Herabsetzung. Hier hilft dann nur, dass man die Steuererklärung sehr früh im nächsten Jahr einreicht, damit das durch die zu hohen Vorauszahlungen zu erwartende Guthaben rasch ausbezahlt wird.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ