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NICHT VERGESSEN - der „neue“ 13%ige Gewinnfreibetrag ab 2010

Der bisherige „Freibetrag für investierte Gewinne“ (FBIG) heißt ab 2010 Gewinnfreibetrag und er wurde von 10% auf 13% erhöht.

Der Gewinnfreibetrag gilt für alle betrieblichen Einkunfts- und Gewinnermittlungsarten (auch für Bilanzierer- nicht aber juristische Personen wie die GmbH).

Der Gewinnfreibetrag besteht aus zwei Teilen:

Für Gewinne bis € 30.000,- wird der Gewinnfreibetrag unabhängig von etwaigen Investitionen gewährt. Dieser sogenannte „Grundfreibetrag“ beträgt maximal € 3.900.- (13% von € 30.000,-)

Für Gewinne über € 30.000,- müssen wie bisher Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter, bzw. Wertpapiere getätigt werden. Die Bezeichnung für diesen Teil des Gewinnfreibetrages lautet daher auch „investitionsbedingter Gewinnfreibetrag“

Der Höchstbetrag von € 100.000,- pro Veranlagungsjahr und Steuerpflichtigen bleibt unverändert, der begünstigungsfähige Maximalgewinn beträgt daher € 769.230,- (13% von € 769.230,-- = € 100.000,-).

Die Investitionen umfassen wie auch bereits bisher beim FBIG:

• Neue abnutzbare körperliche Anlagen mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren (z.b. medizinische Geräte, Ordinationsausstattung, EDV (Hardware)

• Anschaffung von Wertpapieren (insbesondere Anleihen und Anleihenfonds), die vier Jahre lang gehalten werden müssen

• ACHTUNG NEU! Investitionen in Gebäude und Mieterinvestitionen (z.B. Adaptierungskosten für die gemietete Ordination) sind ab 2010 begünstigt, wenn mit der tatsächlichen Bauausführung nach dem 31.12.2008 begonnen wurde.

Wir der Gewinn im Rahmen einer Pauschalierung ermittelt, so steht nur der 13%ige Grundfreibetrag zu.

Bitte vergessen Sie auch heuer nicht rechtzeitig die notwendigen Investitionen, bzw. den Ankauf der Wertpapiere durchzuführen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ