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Ab 2011 neue Verpflichtungen zur Einreichung von Umsatzsteuervoranmeldungen

Ärzte, die in ihren Ordinationen bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten und auch umsatzsteuerpflichtige Umsätze ausführen, müssen ab 2011 MONATLICH Umsatzsteuervoranmeldungen an das Finanzamt schicken.

Beträgt der Vorjahresumsatz  weniger als 30.000 Euro und werden umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbracht (bei Verzicht der Kleinunternehmerregelung), gilt als Voranmeldungszeitraum das Quartal, eine elektronische Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung ist nicht nötig. Es reicht, wenn die Umsatzsteuer an das Finanzamt eingezahlt wird.

Liegt der Vorjahresumsatz zwischen 30.000 und 100.000 Euro, muss quartalsmäßig die Umsatzsteuer elektronisch an das Finanzamt gemeldet werden.

War der Umsatz im Vorjahr höher als 100.000 Euro, ist der Voranmeldungszeitraum der Kalendermonat, die Umsatzsteuervoranmeldung hat monatlich an das Finanzamt zu erfolgen. Das betrifft alle Ärzte, die neben ihrer Ordination noch eine Vermietung oder ein Gewerbe angemeldet haben bzw. sonstige Umsätze erwirtschaften, die der Umsatzsteuerpflicht unterliegen.

Werden die Regeln nicht befolgt, kann ein Verspätungszuschlag bis zu 1 % der zu meldenden Beträge (max. € 2.200,--) sowie eine Zwangsstrafe (max. € 5.000,--) verhängt werden.

 


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

"Die Steuerberater"
Kenda & Lebersorger
Klagenfurt