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Vortragstätigkeit von Ärzten im Ausland

Immer wieder stellt sich die Frage wie Vorträge, die von Ärzten im Ausland gehalten werden, umsatzsteuerlich zu behandeln sind.


Ausländische Vorträge waren bis Ende 2010 am Ort der Leistung steuerbar; d.h. für im Ausland erbrachte Vorträge musste der Arzt nie Umsatzsteuer in Rechnung stellen. Der Auftraggeber des Arztes hatte durch das Reverse-Charge-Verfahren eine allfällige Umsatzsteuer abzuführen.


Seit Anfang 2011 ist aber nicht mehr der Leistungsort des Vortrages entscheidend, sondern der Sitz des Auftraggebers (wenn dieser ein Unternehmer ist); d.h. bei ausländischen Vorträgen für ausländische Unternehmer ändert sich für Ärzte zur alten Rechtslage nichts.


Ist der Auftraggeber aber ein österreichisches Unternehmen dann muss auch bei Vorträgen im Ausland 20% Umsatzsteuer auf der Rechnung des Arztes ausgewiesen werden. Hier könnte höchstens die Kleinunternehmerbefreiung bei Jahresumsätzen unter € 30.000,- greifen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ