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Stabilitätsgesetz 2012

Der Nationalrat hat am 28. März 2012 das Stabilitätsgesetz 2012 beschlossen. ier die wesentlichsten steuerlichen Änderungen, die auch für Ärzte relevant sein könnten, im groben Überblick...

Der Gewinnfreibetrag wird ab 2013 (bis 2016) wie folgt gekürzt:


Für Gewinne über € 175.000,- bis 350.000,- auf 7%
Für Gewinne über € 350.000,- bis 580.000,- auf 4,5%

Der maximale Gewinnfreibetrag beträgt daher ab 2013 (bis 2016) nur mehr € 45.350,-.

Für Gewinne bis € 175.000,- ergeben sich keine Änderungen – weiterhin 13%.

Immobilienbesteuerung

Immobilienverkäufe sind in Zukunft (ab dem 01.04.2012) steuerpflichtig (auch im Privatvermögen nach 10 Jahren Behaltedauer) – es sei denn es greifen die Hauptwohnsitzbefreiung oder die Herstellerbefreiung.
Grundsätzlich gibt es den Pauschalsteuersatz von 25% auf den Spekulationsgewinn.


Daneben gibt es für Immobilien, deren Veräußerung am 31.03.2012 nicht steuerpflichtig wäre einen Steuersatz von 3,5% auf den VERKAUFSPREIS (nicht auf den Gewinn), d.h. im Standardfall bei Anschaffungen bis zum 31.03.2002 (Anschaffung vor mehr als 10 Jahren). Hier kann auf Antrag aber auch die Pauschalregel mit den 25% in Anspruch genommen werden, wenn diese günstiger wäre.


Einem Vermieter steht in Zukunft (Mietverträge nach dem 31.08.2012) kein Vorsteuerabzug mehr zu, wenn der Mieter u.a. ein unecht befreiter Arzt ist.
Dies bedeutet aber auch, dass in vielen neuen Mietverhältnissen der Mietzins für den nicht vorsteuerabzugsberechtigten Arzt billiger werden kann, wenn der Vermieter die Ordination nicht mit 20% Umsatzsteuer vermietet.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ