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Wohlfahrtsfonds für Wien

Im Wohlfahrtsfonds für Wien haben sich in letzter Zeit einige Änderungen ergeben.

Einerseits gibt es keinen Abzug mehr für Altlasten. In der Vergangenheit wurden erst 20% und in letzter Zeit noch 15% der einbezahlten Beiträge dafür verwendet, dass die bestehenden Pensionen bezahlt werden konnten, d.h. von den Beiträgen, die jeder einzelne aktive Arzt in den Fonds eingezahlt hat, wurden in den letzten Jahrzehnten überhaupt nur 80%, bzw. 85% für die zukünftigen Pensionen veranlagt.


Eine weitere Neuerung gibt es seit 01.01.2012. Die Beiträge des Wohlfahrtsfonds, die im Regelfall anhand der Daten von vor 3 Jahren berechnet werden, wurden von 15,8% auf 14,2% gekürzt. Dies ist doch eine Reduktion der Beiträge von knapp über 10%.


Es sei hier auch nochmals darauf hingewiesen, dass angestellte Ärzte durch Bekanntgabe des Bruttogrundgehaltes deutlich weniger Fondsbeitrag zu leisten haben als wenn man nur den Jahreslohnzettel bekannt gibt. Für die Berechnung der Beiträge wird nur das Grundgehalt ohne Dienste und Zulagen herangezogen. Der Nachweis des Grundgehaltes erfolgt entweder durch Abgabe aller Monatslohnzettel des drittvorangegangenen Jahres oder durch eine Bestätigung des Arbeitgebers. Erfolgt dies nicht wird der Beitrag anhand einer Formel basierend auf dem Jahreslohnzettel berechnet. Dies führt in fast allen Fällen zu einem deutlich ungünstigeren Ergebnis.

In die Bemessungsgrundlage für die Fondsbeiträge sind nur ärztliche Leistungen anzugeben, wobei aber sogar Einnahmen aus Gutachten oder Vorträgen zu medizinischen Themen als ärztliche Leistungen zählen


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

ECOVIS - Dr. Scholler & Partner Wirtschaftstreuhand
Wien - NÖ