HOME

Top informiert und das völlig kostenlos! Abonnieren Sie das MEDTAX-Online-Magazin!

>> MEDTAX-Online-Magazin

Umsatzsteuerpflicht für Arbeitsmediziner

Laut Umsatzsteuerrichtlinien fallen die Tätigkeit der Arbeitsmediziner mit Wirkung 1.1.2014 nicht mehr unter den Begriff Heilbehandlung und unterliegen daher der Umsatzsteuerpflicht.

Steuerfrei soll nur noch die individuelle Beratung der Arbeitnehmer, die arbeitsmedizinische Untersuchung, die Durchführung von Schutzimpfungen sowie die Dokumentation dieser Tätigkeiten sein. Im Falle einer Gesamtbetragsabrechnung kann aus Vereinfachungsgründen davon ausgegangen werden, dass der Anteil der steuerpflichtigen Tätigkeiten 90% und der steuerfreie Anteil 10% beträgt. Eine genaue Differenzierung und Abrechnung ist bei entsprechender Dokumentation ebenso möglich. Hinsichtlich der Details zur korrekten Rechnungslegen und zweckmäßigen Aufzeichnung bzw. Trennung der umsatzsteuerpflichtigen von den umsatzsteuerfreien Einnahmen empfehlen wir Ihnen umgehend Ihren MEDTAX-Steuerberater zu konsultieren. Achtung!: Damit der Rechnungsempfänger die verrechnete Umsatzsteuer beim Finanzamt geltend machen kann ist unter anderem eine Umsatzsteueridentifikationsnummer erforderlich. Sollten Sie noch keine haben, so wenden Sie sich bitte ebenso an Ihre MEDTAX-Kanzlei.


<< zurück zur Übersicht
Dieser Beitrag wurde verfasst von

Team Jünger Steuerberater OG
Innsbruck