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Steuerabkommen mit Liechtenstein: Frist bis Ende Mai 2014

Das Abkommen gilt nur für jene, die am 31.Dezember 2011 als auch bei Inkrafttreten des Abkommens über Vermögen bei liechtensteinischen Banken, Treuhändern oder Versicherungen verfügen.

Innerhalb von zwei Monaten nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung müssen die Betroffenen von den liechtensteinischen Vertragspartnern über ihre Rechte und Pflichten aus dem Abkommen informiert werden. Bis Ende Mai 2014 müssen die Betroffenen bekannt geben, ob sie eine Nachversteuerung durch pauschale (anonyme) Einmalzahlung wünschen oder eine Ermächtigung zur freiwilligen Meldung erteilen. Sind keine ausreichenden finanziellen Mittel für die Begleichung der Einmalzahlung vorhanden, ist durch die Banken (zwingend) eine freiwillige Meldung vorzunehmen. Falls keine fristgerechte Wahl zwischen den beiden Nachversteuerungsvarianten getroffen wird, führt Liechtenstein die anonyme Einmalzahlung ab. Achtung: Als Voraussetzung für eine anonyme Einmalzahlung müssen ausreichende Bargeldmittel auf dem Bankkonto vorhanden sein! Die Einmalzahlung berechnet sich nach einer im Steuerabkommen festgelegten Formel. Grundsätzlich werden nach der Formel 15 % – 30 % (in Ausnahmefällen bis zu 38 %) des Kapitalbestands zum 31.12.2011 oder zum 31.12.2013 (der höhere der beiden Werte gilt hierbei als das „relevante Kapital“) als pauschale Abgeltung in Form einer Quellensteuer von der liechtensteinischen Zahlstelle einbehalten und an die österreichische Finanz überwiesen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ