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Erfolg planen – Zukunft gestalten

In einer Zeit, in der die unternehmerischen Herausforderungen größer werden, ist es wichtiger denn je, sich mit einem geeigneten betriebswirtschaftlichen Instrumentarium einen Vorsprung zu verschaffen.

Aus jahrzehntelanger Erfahrung haben die MEDTAX-Kanzleien dazu spezielle Konzepte, Prozesse und Kennzahlensysteme für Ärzte entwickelt:

1. Diagnose:
Aufbauend auf den Zahlen des Jahresabschlusses gilt es in einem ersten Schritt arztspezifische Kennzahlen zu ermitteln. Voraussetzung dafür ist, dass bereits bei der laufenden Buchhaltung eine sinnvolle Aufgliederung der Einnahmen und Ausgaben erfolgt. Dabei sind die Spezifika des jeweiligen Faches im Besonderen von Anfang an im Auge zu behalten. Es ist entscheidend, die wichtigsten Einnahmen und Ausgabengruppen getrennt zu erfassen (Privatpatientenhonorare, Kassenhonorare, Materialeinkauf, Laborkosten beim Zahnarzt, Kontaktlinseneinkauf beim Augenarzt, Medikamenteneinkauf bei Hausapotheke etc.). Umso besser die Qualität der Buchhaltung, desto aussagekräftiger sind die daraus zu entwickelnden Diagnosebilder. Eine profunde Diagnose sollte unbedingt folgende Auswertungen enthalten:

a) Diagnosediagramme- und Grafiken über die Umsatzentwicklung der letzten Jahre, Umsatzstruktur der letzten Jahre, Ausgabenstruktur, erwirtschaftete Geldmittel (Cash-flow) und Gewinn.

b) Jahresvergleich der letzten Jahre in Zahlen: Nur so kann die betriebliche Entwicklung sichtbar gemacht und reine Verschiebungen neutralisiert werden. Alle wichtigen Zahlen Ihrer Praxis sollten dabei auf einer Seite übersichtlich dargestellt sein.

c) Spezielle Ärztekennzahlen im Mehrjahresvergleich.

Diese Auswertungen sollten eine deutliche Sprache sprechen und u.a. folgende Antworten liefern:

• Wie hat sich der Kassen- und Privathonorarumsatz entwickelt?
• Welcher Gewinn ist wann zu versteuern?
• Wie hoch ist meine Einkommensteuerbelastung in % vom Gesamtgewinn?
• Wie groß ist mein „Stück vom Kuchen“?
• In welchem Verhältnis steht der Gewinn, der Materialaufwand, der Laboraufwand und der Zinsaufwand jeweils zum Honorarumsatz (Umsatzrentabilität, Materialintensität, Laborintensität, Personalintensität, Finanzierungsquote etc.)?
• Wieviel vom Umsatz gebe ich für betriebliche Zwecke aus (Gesamtausgabenquote)?
• Wieviel Umsatz muss ich für einen Nettoverdienst von € 1,- machen?
• Wie hoch ist mein durchschnittlicher Umsatz pro Patient pro Behandlung (Fallwert)?
• Woher kommt das Geld und wohin geht es? Dies ist vor allem dann interessant, wenn Sie sich wundern, warum von dem so hohen Gewinn so wenig Geld für Sie übrig geblieben ist.
• Wie viele Jahre muss ich noch für meine Schulden arbeiten?

Zusätzlich sollte Ihnen ein professioneller Diagnosebefund über folgendes Auskunft geben:
• Wie hoch ist mein Familieneinkommen?
• Was kann ich mir leisten? Lebe ich über meine Verhältnisse?
• Welche Schulden habe ich und welche vertrage ich?

Ergebnis ist eine Diagnosemappe von unschätzbarem Wert für die Zukunft. Wir nennen das „Praxisbefund“, der präsentiert und erläutert wird. Nutzen und Wirkung sind enorm. Die Schwachstellen sind erkannt, die Wunschszenarien können formuliert werden und die Therapie kann beginnen.
 
2. Therapie:
Allein die Antworten auf obige Fragen sind eine bedeutende Entscheidungsgrundlage für die Zukunft. Noch interessanter wird die Sache, wenn den Diagnosewerten Vergleichszahlen aus Ordinationen mit ähnlichen Ausgangsparametern gegenübergestellt werden. Insbesondere der außerbetriebliche Vergleich gibt Aufschluss über erreichbare Optimalzustände (Zieldefinition). Dies setzt ausreichendes statistisches Material aus Echtdaten von Vergleichsordinationen voraus. Steht dieses zur Verfügung, so ist es ein Leichtes zu erkennen, an welchen Schrauben in welche Richtung gedreht werden muss, um bestimmte Wunschszenarien zu erreichen.

Aus jedem Praxisbefund lassen sich unzählige Handlungsempfehlungen zur Optimierung künftiger Ergebnisse ableiten und entscheidende Fragen beantworten (z.B.: Wie mache ich mehr Gewinn aus meinem Umsatz? Oder: Wie kann ich meinen Fallwert erhöhen?)
 
 3. Resümee:
So wie ÄrztInnen sich um die Gesundheit des Menschen kümmern, so sollten SteuerberaterInnen für die wirtschaftliche Gesundheit ihrer Kunden Sorge tragen. Ein Praxisbefund mit Ihren individuellen Kennzahlen gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass Sie Ihren Betrieb im Griff haben. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind das beste Kontrollinstrument für die Vergangenheit und bilden die optimale Entscheidungsbasis für eine gesunde, erfolgreiche Zukunft.

 


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Team Jünger Steuerberater OG
Innsbruck