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Arzt und Registrierkasse

Die neue Registrierkassenpflicht ab 2016 rückt näher, für Ärzte und andere Gesundheitsberufe hat der Finanzminister einige kleine Erleichterungen eingeräumt:

 • Wird bei einem Hausbesuch ein Honorar bezahlt, muss dafür vorweg ein (händischer) Beleg ausgestellt werden, die Eingabe in die Registrierkasse (falls diese wegen Überschreiten der 7.500,- Grenze für Barumsätze geführt werden muss) erfolgt erst bei Rückkehr in die Praxis.


• Rezeptpflichtige Umsätze von Hausapotheken gelten als durchlaufende Posten, zählen somit nicht zum Barumsatz und sind bei der Beurteilung der 7.500,- Grenze für die Registrierkassenpflicht nicht zu berücksichtigen. Die Einzelaufzeichnungspflicht besteht.

• Bei Leistungen, welche in nachgängigen Sammelrechnungen direkt zwischen (Kassen-) Arzt und (Sozial-) Versicherungsträger verrechnet werden, liegen keine Barumsätze vor. Aber: Soweit allerdings Privatleistungen oder verpflichtende Zuzahlungen zu Kassenleistungen vorliegen, liegen gegebenenfalls Barumsätze vor.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ