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Grechtfertigte Kündigungen

Eine Kündigung kann vom Arbeitnehmer als „sozial ungerechtfertigt“ angefochten werden, wenn ...

...sie wesentliche Interessen des Arbeitnehmers beeinträchtigt und der Arbeitgeber nicht belegen kann, dass die Kündigung aus in der Person des Arbeitnehmers gelegenen Gründen oder aus betrieblichen Erfordernissen gerechtfertigt war.

Ist eine wesentliche Interessensbeeinträchtigung des Arbeitnehmers gegeben, kann der Arbeitgeber darlegen, dass die Kündigung aus persönlichen oder betrieblichen Gründen trotzdem gerechtfertigt war:

a) In der Person des Arbeitnehmers gelegene Gründe: Dazu zählen mangelnde körperliche oder geistige Eignung (zB langdauernde oder häufige Krankenstände) ebenso, wie Umstände im Verhalten des Arbeitnehmers (zB Pflichtverletzungen).

b) Betriebsbedingte Gründe liegen etwa vor, wenn Betriebseinschränkungen, Umsatzrückgänge oder Rationalisierungsmaßnahmen dazu führen, dass für den gekündigten Arbeitnehmer im Betrieb kein Bedarf mehr besteht und dem Arbeitgeber weniger einschneidende Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Ärztetreuhand Braunschmid
Linz - Graz