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Registrierkassenpflicht: Erleichterung für „mobile“ Gesundheitsberufe

Durch Angehörige von Gesundheitsberufen werden in vielen Fällen Leistungen vor Ort, also außerhalb der Ordinationsräume, erbracht und auch das Honorar kassiert. Für diese gelten hinsichtlich Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht die Erleichterungen für „mobile“ Berufe.


Wenn solche Unternehmer zur Führung einer Registrierkasse verpflichtet sind, müssen die Umsätze nicht sofort, sondern nach Rückkehr in die Ordination ohne unnötigen Aufschub in der Registrierkasse erfasst werden. Voraussetzung ist die (händische) Belegerteilung vor Ort samt Aufbewahrung einer Durchschrift.
In der Praxis ist es daher ausreichend, wenn beispielsweise Ärzte, Physiotherapeuten und Tierärzte mit einem Quittungsblock „unterwegs“ sind.

Auf das Eintippen der Zahlungen in der Ordination darf dann nicht vergessen werden.


Es ist übrigens davon auszugehen, dass nach dem späteren Eintippen in der Praxis ein zweiter Beleg ausgedruckt werden muss, welcher die geforderten zusätzlichen Angaben bei Verwendung einer Registrierkasse trägt.
Von der Belegerteilung für Bareinnahmen zumindest mittels händischem Quittungsblock sind auch jene Personen betroffen, welche nicht unter die Verpflichtung zur Führung einer Registrierkasse fallen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ