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Kein zwingendes „Kassabuch“ bei Einnahmen- Ausgaben-rechnern

Die neu eingeführte Registrierkassenpflicht hat bei den Herstellern der verschiedenen EDV- Lösungen für Arztpraxen zur Entwicklung entsprechender „Kassen- Module“ geführt.

In diesem Zusammenhang ist es ausreichend, im elektronischen Aufzeichnungssystem nur die Bareinnahmen sowie Bankomat- und Kreditkartenzahlungen von Patienten zu erfassen. Für die Buchhaltung wird pro Monat (oder über eine sonstige gewünschte Periode) eine Liste mit den getätigten Einnahmen gedruckt, auf welcher natürlich auch eine richtige Summe dieser Beträge ausgewiesen ist.

Einzelne Programmhersteller bieten darüber hinaus die Möglichkeit, zusätzlich ein Kassabuch zu führen. Dabei muss die gesamte Bargeldverwaltung der Ordination exakt erfasst und richtig dargestellt werden. Es sind dann nicht nur die von den Patienten vereinnahmten Bareinnahmen, sondern auch alle anderen Geldbewegungen wie bare Privateinlagen und Privatentnahmen sowie Barausgaben zu erfassen. Daher muss bei Führung eines Kassabuches auch immer der korrekte in der Ordination vorhandene Bargeldbetrag ausgewiesen sein.


Eine Verpflichtung zu dieser aufwendigen Vorgangsweise besteht nicht, wird allerdings ein Kassabuch freiwillig geführt, muss dies ordnungsgemäß erfolgen.


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Dieser Beitrag wurde verfasst von

Leonhart und Leonhart
Wien - NÖ